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Wer den eigenen Stundensatz kalkuliert, tippt dabei sein Zieleinkommen, seine Betriebskosten und seine Gewinnmarge ein - Zahlen, die viele Freelancer bewusst nicht einmal mit Kunden teilen. Die Frage ist dann nicht, ob die Formel stimmt, sondern wohin diese Zahlen dabei gehen.
Antwort: nirgendwohin. Der Freelancer-Stundensatz-Rechner sendet keine deiner Eingaben an einen Server, weil Stundensatz, Tagessatz und Jahresumsatz direkt im selben Browser-Tab berechnet werden.
Unten steht, mit welcher Technik das umgesetzt ist, wie du das in unter einer Minute selbst nachprüfst und wie sich das rechtlich einordnet.
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Damit "ohne Upload" hier mehr als eine Zusage ist, hier der Ablauf im Detail - nachvollziehbar und überprüfbar.
Der Stundensatzrechner steckt in einer einzigen JavaScript-Funktion, freelancerRate() in src/lib/calc/freelancer-rate.ts, die Zieleinkommen, Betriebskosten, fakturierbare Wochenstunden, Steuersatz und Gewinnmarge liest und den nötigen Stundensatz zurückgibt.
Aufgerufen wird diese Funktion vom Formularcode selbst, im Haupt-Thread des Browser-Tabs - kein zusätzlicher Ausführungspfad, kein Zwischenschritt über WebAssembly. Sobald du eine der sechs Zahlen änderst, feuert der Formular-Handler die Funktion erneut und ersetzt Stundensatz, Tagessatz und Jahresumsatz an Ort und Stelle.
Ein Netzwerkpaket würde nur entstehen, wenn irgendwo im Code ein Aufruf an einen externen Dienst stünde - und genau das schließt eine automatisierte Prüfung bei jeder Codeänderung kategorisch aus, indem sie den gesamten zuständigen Bereich nach Netzwerkbefehlen durchsucht.
Funktioniert offline Der Rechner funktioniert nachweislich schon beim ersten Besuch offline: einmal laden, dann Flugmodus, dann die fakturierbaren Wochenstunden ändern - der Stundensatz passt sich trotzdem sofort an, ohne vorherige Online-Nutzung. Diesen Nachweis kann kein serverbasierter Anbieter erbringen.
Zur Einordnung, ohne Anspruch auf Rechtsberatung: Artikel 28 DSGVO verlangt einen Auftragsverarbeitungsvertrag immer dann, wenn jemand in deinem Auftrag personenbezogene oder wirtschaftliche Daten verarbeitet - etwa weil ein Kalkulationstool dein Zieleinkommen an einen fremden Server schickt, um daraus ein Angebot oder eine Kontaktaufnahme abzuleiten. Der Freelancer-Stundensatz-Rechner kennt diesen Vorgang schlicht nicht: Zieleinkommen, Kosten, Marge und Ergebnis verlassen deinen Browser zu keinem Zeitpunkt.
Unberührt bleiben davon die wenigen technischen Anfragen, die eine Website naturgemäß erzeugt (Aufruf der Seite, consent-gated Analytics) - Details dazu stehen in der Datenschutzerklärung. Etliche Honorar- und Coaching-Rechner im Web fordern dagegen eine Anmeldung oder einen Newsletter-Eintrag, bevor sie deine Zahlen serverseitig verarbeiten - ein zulässiges, aber anderes Modell, das eben deshalb einen Auftragsverarbeitungsvertrag braucht, weil hier tatsächlich Daten an einen Dritten gehen.
Details in der Datenschutzerklärung
Manche Honorar-Rechner im Netz verlangen erst eine Registrierung oder senden die eingegebenen Zahlen an einen Server, oft um daraus ein Coaching-Angebot oder einen Newsletter-Kontakt zu machen. Das ist ein verbreitetes Geschäftsmodell, setzt aber voraus, dass du darauf vertraust, wie diese Zahlen weiterverwendet werden.
Beim Freelancer-Stundensatz-Rechner stellt sich diese Frage nicht, weil nichts übertragen wird - keine Anmeldung, keine Speicherfrist, keine Weitergabe an einen Coaching- oder Marketing-Kontakt, weil es dafür schlicht keinen Empfänger gibt.
Ein Stundensatz verrät weit mehr als eine einzelne Zahl: Aus Zieleinkommen, Betriebskosten und Gewinnmarge lässt sich die tatsächliche Kostenstruktur und Profitabilität einer einzelnen Person oder Kleinfirma ablesen - echte Geschäftsgeheimnisse, die viele Freelancer bewusst weder mit Kunden noch mit einem unbekannten Anbieter teilen wollen. Genau dieser Fall ist gemeint, wenn jemand nach einem Rechner "ohne Upload" sucht.
Ja, das lässt sich in Sekunden zeigen: Rufe im Browser F12 auf, wechsle zum Reiter "Netzwerk" und gib dein Zieleinkommen ein - kein Eintrag mit dieser Zahl erscheint. Noch überzeugender ist es, das WLAN währenddessen ganz abzuschalten und weiterzurechnen.
Ja, schon beim ersten Aufruf. Nach dem Laden reicht Flugmodus: jede der sechs Eingaben ändern funktioniert unverändert weiter.
Nein. Es gibt keinen Server-Speicher für Eingaben - jede Berechnung existiert nur, solange die Seite im Browser offen ist. Gemessen wird nur, dass das Werkzeug benutzt wurde, ohne Zahlen oder sonstige Werte.
Für deine eingegebenen Zahlen entsteht kein Verarbeitungsvorgang, den ein solcher Vertrag abdecken müsste, weil sie den Browser nicht verlassen. Für die Website-Ebene gilt die eigene Datenschutzerklärung. Das ist eine Einordnung, keine Rechtsberatung.
Alle Optionen, Formatdetails und Grenzen des Werkzeugs:
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