Lesezeit berechnen ohne Upload

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Wer die Lesezeit eines Textes schätzen will, hat oft mehr als nur einen fertigen Blogartikel in der Zwischenablage: ein unveröffentlichtes Manuskript, ein internes Memo, den Entwurf eines Vertrags, den noch niemand anderes zu Gesicht bekommen soll.

Die Frage ist dann nicht nur, wie lange das Lesen dauert, sondern wohin der eingefügte Text dabei wandert - und die Antwort ist: nirgendwohin, weil die Zählung direkt im Browser passiert.

Unten steht, mit welcher Technik das umgesetzt ist, wie du es selbst in wenigen Schritten überprüfst und dass die Berechnung sogar dann funktioniert, wenn du die Seite zum allerersten Mal komplett offline nutzt.

Direkt hier erledigen

Läuft lokal auf deinem Gerät ...

Lesetempo
  • Langsam (150 WpM)
  • Normal (200 WpM)
  • Schnell (250 WpM)

Läuft lokal auf deinem Gerät ...

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Damit "ohne Upload" bei der Lesezeit nicht nur eine Behauptung bleibt, hier der Ablauf im Detail - nachvollziehbar und überprüfbar.

Was beim Berechnen der Lesezeit technisch passiert

Dein eingefügter oder als .txt-Datei abgelegter Text wird über die gemeinsame Datei-Pipeline an einen Web Worker übergeben, also an einen zweiten Ausführungsstrang im selben Browser (src/lib/workers/pipeline.worker.ts). Dort läuft die Funktion readingTime() aus src/lib/engines/text-util.ts: reine String- und Regex-Verarbeitung in TypeScript, ohne WebAssembly-Anteil und ohne Serverdienst.

Der Worker zählt die Wörter deines Textes und teilt sie durch das gewählte Lesetempo (150, 200 oder 250 Wörter pro Minute), um Minuten und Sekunden zu berechnen. Das Ergebnis kommt als einfacher Zahlenwert zurück, nicht als Datei, die irgendwo zwischengespeichert würde.

Der Programmbereich, in dem dein Text verarbeitet wird, wird bei jeder Änderung automatisch daraufhin geprüft, dass er keinerlei Netzwerkbefehle enthält - kein Abruf, kein Hintergrundsignal, keine dauerhafte Verbindung.

So prüfst du es selbst nach

  1. Öffne die Entwicklerwerkzeuge deines Browsers mit F12, wechsle in den Bereich "Netzwerk" und lasse ihn offen.
  2. Trenne jetzt die Verbindung (Flugmodus), noch bevor du das Werkzeug auch nur einmal benutzt hast.
  3. Füge einen Text ein und lies die berechnete Lesezeit ab - schon dieser allererste Versuch läuft vollständig offline durch. In der Liste erscheint kein Eintrag, der deinen eingefügten Text überträgt.

Funktioniert offline Das Werkzeug funktioniert offline schon beim allerersten Versuch - du musst es vorher nicht ein einziges Mal mit bestehender Verbindung genutzt haben. Sobald die Seite einmal geladen war, lädt dein Browser alle benötigten Programmteile im Hintergrund nach; danach funktioniert die Berechnung auch ohne Verbindung, selbst wenn du sie sofort ausprobierst.

Was das für die DSGVO bedeutet

Eine Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO setzt voraus, dass jemand in deinem Auftrag personenbezogene oder sonst schützenswerte Inhalte verarbeitet. Wird dein Text nie übermittelt, entsteht dafür kein solcher Vorgang: Es gibt niemanden, der etwas verarbeiten würde, und damit auch keinen Vertrag, der etwas abzudecken hätte.

Getrennt davon steht die Website-Ebene: Für die Auslieferung der Seite und die consent-gated Nutzungsmessung fallen technische Daten an, wofür gottrix selbst verantwortlich ist. Das ist ein anderer Sachverhalt als der Inhalt deines eingefügten Texts, und beide Ebenen sind getrennt beschrieben.

Beide Ebenen im Detail in der Datenschutzerklärung

Der Unterschied zu einem serverbasierten Lesezeit-Werkzeug

Ein serverbasiertes Werkzeug müsste deinen eingefügten Text erst empfangen, dort zählen und danach löschen - ein legitimer, in vielen Fällen ebenfalls rechtskonformer Weg, der aber voraussetzt, dass du der Löschfrist und dem Zugriffsschutz des Anbieters vertraust.

Wird der Text nie übertragen, stellt sich die Frage nach Aufbewahrungsfrist, Zugriffsrechten und Serverstandort für den Textinhalt gar nicht erst - nicht weil sie gut beantwortet würde, sondern weil sie sich nicht stellt.

Warum das gerade bei eingefügtem Text zählt

Was in ein Lesezeit-Werkzeug eingefügt wird, ist selten schon ein veröffentlichter Artikel: Es kann ein unveröffentlichtes Manuskript sein, ein internes Memo, das nicht für Außenstehende gedacht ist, oder der Entwurf eines Vertrags, der noch verhandelt wird. Gerade weil das Werkzeug keine Datei im klassischen Sinn verlangt, sondern einfach Text in ein Feld einfügen lässt, wird leicht übersehen, dass genau dieser Text ebenso schützenswert sein kann wie ein PDF oder ein Foto.

Häufige Fragen

Bleibt die Lesezeit-Berechnung auch offline zuverlässig, wenn ich die Seite gerade zum ersten Mal geöffnet habe?

Ja. Sobald die Seite einmal geladen war, lädt dein Browser alle benötigten Programmteile im Hintergrund nach - danach funktioniert die Lesezeit-Berechnung auch offline, selbst bei einem komplett kalten ersten Versuch direkt nach dem Laden. Ein automatisierter Test bestätigt das.

Wird mein eingefügter Text irgendwo zwischengespeichert?

Nein. Die Berechnung findet im Arbeitsspeicher des Worker-Threads statt, und das Ergebnis ist nur eine Zahl (Minuten und Sekunden). Weder der Text noch das Ergebnis werden auf einem Server abgelegt.

Brauche ich für interne Dokumente eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung, wenn ich das Werkzeug nutze?

Für den Inhalt deines Texts gibt es keinen Verarbeitungsvorgang, den eine solche Vereinbarung abdecken könnte, weil er nicht übertragen wird. Für die Website-Ebene gilt die eigene Datenschutzerklärung. Das ist eine Einordnung, keine Rechtsberatung.

Warum läuft die Berechnung über einen Web Worker und nicht einfach direkt auf der Seite?

Der Worker hält die Textverarbeitung von der eigentlichen Seitendarstellung getrennt, damit auch längere Texte die Bedienung nicht ins Stocken bringen - technisch ändert das nichts daran, dass alles im selben Browser bleibt, nur eben in einem zweiten Ausführungsstrang.

Alle Optionen, Formatdetails und Grenzen des Werkzeugs:

Lesezeit

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