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Wer die Kaufnebenkosten einer Immobilie ausrechnet, tippt dafür fast immer den echten Kaufpreis ein - eine der finanziell heikelsten Zahlen überhaupt. Die Frage ist dann nicht, ob die Formel stimmt, sondern wohin dieser Preis dabei geht.
Antwort: nirgendwohin. Der Kaufnebenkosten-Rechner sendet keinen eingegebenen Kaufpreis an einen Server, weil Grunderwerbsteuer, Notar- und Maklerkosten direkt im selben Browser-Tab berechnet werden.
Unten steht, mit welcher Technik das umgesetzt ist, wie du das in unter einer Minute selbst nachprüfst und wie sich das rechtlich einordnet.
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Damit "ohne Upload" hier mehr als eine Zusage ist, hier der Ablauf im Detail - nachvollziehbar und überprüfbar.
Der Kaufnebenkosten-Rechner ist eine reine JavaScript-Funktion: purchaseCosts() in src/lib/calc/kaufnebenkosten.ts nimmt Kaufpreis sowie die drei Prozentsätze für Grunderwerbsteuer, Notar/Grundbuch und Maklerprovision entgegen und multipliziert sie direkt im Tab.
Das läuft synchron im Haupt-Thread der Seite - es gibt keinen eigenen Ausführungsstrang und keine WebAssembly-Komponente, die extra geladen werden müsste. Jede Änderung an Kaufpreis oder einem der drei Sätze löst umgehend eine neue Rechnung in genau demselben Fenster aus, in dem auch die Seite selbst dargestellt wird.
Weil nichts nachgeladen wird und keine Bibliothek im Spiel ist, gibt es keinen Moment, in dem dein Kaufpreis auf dem Weg zu einem Server sein könnte. Der zuständige Programmteil wird bei jeder Änderung maschinell darauf überprüft, ob er irgendeinen Netzwerkbefehl enthält - und darf keinen einzigen enthalten.
Funktioniert offline Der Rechner funktioniert nachweislich schon beim ersten Besuch offline: einmal laden, dann Flugmodus, dann den Kaufpreis ändern - die Kaufnebenkosten passen sich trotzdem sofort an, ohne vorherige Online-Nutzung. Diesen Nachweis kann kein serverbasierter Anbieter erbringen.
Rechtlicher Hintergrund, keine Rechtsberatung, nur Einordnung: Nach Art. 28 DSGVO braucht es einen Auftragsverarbeitungsvertrag, sobald personenbezogene oder finanzielle Daten an einen Dritten zur Verarbeitung übergeben werden - etwa wenn ein Immobilienrechner deinen Kaufpreis an einen Server schickt, um dort zu rechnen oder das Ergebnis für eine Anfrage zu speichern. Beim Kaufnebenkosten-Rechner passiert das nicht: Kaufpreis, Sätze und Ergebnis bleiben in deinem Browser, gottrix bekommt sie zu keinem Zeitpunkt zu sehen.
Das ändert nichts an anderen Pflichten, etwa für die wenigen tatsächlichen Server-Anfragen - Seitenaufruf und consent-gated Analytics; dazu gilt die eigene Datenschutzerklärung. Viele Immobilien-Rechner im Netz verarbeiten Eingaben serverseitig, oft um daraus eine Finanzierungsanfrage oder einen Maklerkontakt zu erzeugen - ein anderes, häufig ebenfalls rechtskonformes Modell, das aber eine Datenübergabe an Dritte voraussetzt und einen Auftragsverarbeitungsvertrag nötig macht.
Details in der Datenschutzerklärung
Viele Immobilien-Rechner senden den eingegebenen Kaufpreis an einen Server, oft verbunden mit einem Formular für Finanzierungsangebote oder Maklerkontakt. Das ist ein verbreitetes Geschäftsmodell, setzt aber voraus, dass du darauf vertraust, wie lange dieser Preis gespeichert und an wen er weitergegeben wird.
Beim Kaufnebenkosten-Rechner stellt sich diese Frage nicht, weil nichts übertragen wird - keine Speicherfrist, kein Serverstandort, keine Weitergabe an Makler oder Banken zu bewerten, weil es dafür schlicht keinen Empfänger gibt.
Ein realer Immobilien-Kaufpreis gehört zu den finanziell sensibelsten Zahlen, die jemand überhaupt in ein Web-Werkzeug eintippt - er verrät Kaufkraft und Verhandlungsergebnis, manchmal sogar in Verbindung mit der Adresse der betroffenen Immobilie. Genau bei solchen Beträgen ist die Sorge "geht das irgendwohin?" am größten, weil sich daraus schon viel über die persönliche finanzielle Lage ablesen lässt.
Ja. Öffne mit F12 den Bereich "Netzwerk", trage den Kaufpreis ein und prüfe, ob ein neuer Eintrag erscheint. Der stärkere Test: Internet trennen und trotzdem weiterrechnen.
Ja, schon beim ersten Aufruf. Nach dem Laden reicht Flugmodus: Kaufpreis oder einer der drei Sätze ändern funktioniert unverändert weiter.
Für den eingegebenen Kaufpreis entsteht kein Verarbeitungsvorgang, den ein solcher Vertrag abdecken müsste, weil er den Browser nicht verlässt. Für die Website-Ebene gilt die eigene Datenschutzerklärung. Das ist eine Einordnung, keine Rechtsberatung.
Nein. Es gibt keinen Server-Speicher für Eingaben - jede Berechnung existiert nur, solange die Seite im Browser offen ist. Gemessen wird nur, dass das Werkzeug benutzt wurde, ohne Kaufpreis oder sonstige Werte.
Alle Optionen, Formatdetails und Grenzen des Werkzeugs:
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